Einblicke in die EUROPART Bremsenwelt

Einblicke in die EUROPART Bremsenwelt
Rainer Lemke, Leiter Kunden-Dialog-Center (KDC),
seit 2013 bei der EUROPART beschäftigt

Fragen & Antworten

Eine gute Bremse ist für Ihre und die Sicherheit Ihres Fahrzeugs unerlässlich – ein Grund, unsere Experten zu Wort kommen zu lassen.

Was macht EUROPART zum richtigen Ansprechpartner in Sachen Bremse?

Rainer Lemke: Geht es um NFZ-Bremsen, so ist EUROPART im Teilehandel der kompetente Ansprechpartner. In unserem Portfolio bieten wir Markenprodukte in Erstausrüsterqualität aller namhaften Hersteller von Bremsenkomponenten im LKW-, Bus- und Trailer-Markt.

Für Kunden, die eine Alternative zu Original-Ersatzteilen suchen, bieten wir ausgewählte Verschleißteile – auch unter unserer eigenen Marke EUROPART – an. Sie überzeugt mit hochwertiger Qualität und einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis.

Das breit gefächerte Sortiment wird ständig erweitert und deckt den kompletten europäischen Fahrzeugpark ab. Dadurch können wir unsere Kunden bestens versorgen und auf ihre Bedürfnisse eingehen.

Welche Argumente sprechen, neben der Wirtschaftlichkeit, für die Verwendung von EUROPART Bremsbelägen und Bremsscheiben als Alternative zu den OE-Varianten?

Rainer Lemke: Einen Beleg für die Funktionalität und Qualität der Produkte unserer Eigenmarke liefern wir auch in diesem Jahr während der Truck-Race-Europameisterschaft. Im Renntruck des Racing Teams René Reinert kommen neben chemischen Produkten und Ölen, wie Bremsenreiniger, Rostlöser oder Motorenöl auch Batterien, Kraftstofffilter sowie Bremsbeläge und Bremsscheiben zum Einsatz. Vor allem Letztere sind im Renneinsatz extremen Bedingungen mit Temperaturen von bis zu 600 Grad ausgesetzt. Die Telemetrie-Analysen zeigen, dass unsere Bremsen den enormen Belastungen mühelos standhalten und sowohl bei der Bremswirkung als auch bei der Sicherheit den höchsten Anforderungen gerecht werden.

Warum gibt es verschiedene Qualitäten bei Bremsbelägen und worin unterscheiden sich diese Qualitäten im Detail?

Rainer Lemke: NFZ-Bremsbeläge bieten den perfekten Mix aus Langlebigkeit, niedrigem Scheiben- bzw. Trommelverschleiß und zuverlässiger Bremskraft. Zusammen mit den Bremsenherstellern werden individuelle Spezifikationen für jede Anwendung entwickelt.

So wird auch zwischen LKW und z. B. Stadtbussen oder Entsorgungsfahrzeugen unterschieden. Bei NFZ, die den Großteil ihrer Kilometerleistung auf Lang- und Mittelstrecken verbringen, steht die Bremskraft im Vordergrund, damit das Fahrzeug von relativ hohen Geschwindigkeiten in kürzester Zeit sicher abgebremst werden kann. Bei diesen Fahrzeugen wird im Zusammenspiel mit den eingebauten Retardern oder Telma-Bremsen das eigentliche Bremspedal nur sporadisch betätigt. Aus diesem Grund spielt der Verschleiß im Vergleich zur Bremskraft nur eine untergeordnete Rolle. Bei einer sogenannten „Bus-Qualität“ steht ein geringer Verschleiß an erster Stelle, da im städtischen Verkehr geringere Geschwindigkeiten herrschen aber sehr oft gebremst werden muss.

Vereinfacht lässt sich sagen, dass ein Belag mit hoher Bremskraft relativ „weich“ ist und somit einen erhöhten Verschleiß aufweist. Im Gegensatz zu einem „Bus-Belag“ der relativ „hart“ ist, was einen geringeren Verschleiß bedeutet.

Wie hat sich der Markt in den letzten 10 Jahren hinsichtlich der Marktanteile von Scheibenbremssystemen und Trommelbremssystemen verändert, national und international betrachtet?

Rainer Lemke: Den Marktanteil der Scheibenbremssysteme in Europa würde ich bei 80 % einordnen, wobei wir in Deutschland ein Verhältnis von ca. 70 zu 30 haben. In Osteuropa sind es ca. 45 zu 55. Weltweit vielleicht 40 %. In den USA ist die Trommelbremse immer noch weit vor der Scheibenbremse. Bei den Anhängerbremsen hat der größte Anbieter (BPW) eine Relation von 50 zu 50. Andere, die sich überwiegend mit 9-t-Standard-Achsen beschäftigen, haben nur Scheibenbremsachsen im Programm (Jost, Schmitz Cargobull).

Die Trommelbremse wird auch in Zukunft eine große Rolle bei Baustellenfahrzeugen (vor dem Hintergrund der Verschmutzung) und im Trailer einnehmen.

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