Teil 2 - Best Practice Region Nord-Ost: Matthias Winands

Teil 2 - Best Practice Region Nord-Ost: Matthias Winands

Ein Großprojekt ohne teuren Arbeitsausfall – geht das?

  • Kunde: Transport-Handel-Service GmbH
  • Projekt: Renovierung Werkstatthalle mit Grubenerneuerung und Prüfstraße
  • Herausforderung: Grube wird benötigt, Bauzeit möglichst gering halten
  • Lösung: Fertiggrube mit Grubenheber, Gelenkspieltester und separatem Bremsenprüfstand

Die Renovierung der Nutzfahrzeug-Werkstatt samt Grube stellt Werkstattleiter Mathias Götze vom Transport-Handel-Service vor schwierige Aufgaben. Er muss im laufenden Betrieb die Ausfallzeiten gering halten und darf die Kosten nicht aus dem Blick verlieren.

Mehr als 40 Jahre haben am Werkstattgebäude der Transport-Handel-Service GmbH (THS) im sächsischen Wülknitz ihre Spuren hinterlassen. Kurz nach der Wende erneuert und vergrößert, steht im Jahr 2018 eine umfassende Renovierung des Gebäudes samt aller baulichen Einrichtungen an. Werkstattleiter Mathias Götze erklärt:

„Als Partner der Dekra nutzen wir unsere Grube auch als Prüfstraße – ein wichtiger Aufgabenbereich unserer Werkstatt. Einen Ausfall von anstehenden Prüfungen wollten wir unbedingt vermeiden. Daher kam eine lange Bauzeit für uns nicht in Frage.“

Bei einem der regelmäßigen Besuche bei seinem langjährigen Kunden erfährt EUROPARTAußendienstmitarbeiter Andreas Mentzer von dem Bauprojekt und holt seinen Kollegen Jens Strohbach mit ins Boot. „Wir beliefern THS schon länger mit Ersatzteilen, Werkzeugen und Werkstattausrüstung, aber dieses Projekt war eine Nummer größer als üblich“ ,erzählt Jens Strohbach. Strohbach betreut als ADM in Radeburg hauptsächlich Kunden im Bereich der WA und bat dann Matthias Winands um Unterstützung. Als Technical Sales Support (TSS) bei EUROPART ist er ein ausgewiesener Spezialist für Werkstattausrüstung.

„Ich war mir sicher, dass Matthias Winands eine ideale Lösung für diese Herausforderung finden würde, schließlich beschäftigt er sich als TSS tagtäglich mit technischen Lösungen und gesetzlichen Vorschriften für die Werkstattausrüstung.“


Bei einem Besichtigungstermin in Wülknitz klärt Winandsalle offene Fragen mit dem Kunden. „Am Anfang müssen wir erstmal die Parameter für die künftige Nutzung der Grube erfassen“, beschreibt er die Aufgabe. „Welche Art Fahrzeuge sollen darauf repariert werden,welche Gewichte muss der Grubenheber tragen, welche Zusatzeinrichtungen werden benötigt?“

Bereits nach dem ersten Gespräch hat Matthias Winands einen passenden Vorschlag für die Erneuerung der bestehenden Grube:


„Eine Fertiggrube komplett mit Grubenheber und Gelenkspieltester benötigt eine kurze Bauzeit, ist zertifiziert und entspricht allen UVV-Vorschriften. Damit ist sie absolut zukunftssicher.“

Werkstattleiter Götze kennt Fertiggruben aus Stahl bisher nur von Abbildungen im EUROPART Katalog. „Das konnten wir dank unseres Lieferanten HDC schnell ändern“, berichtet Außendienstmitarbeiter Strohbach mit einem Augenzwinkern. Nur wenige Wochen später rollt Domenik Mohr, Geschäftsführer des Fertiggrubenherstellers HDC aus Troisdorf, mit einem drei Meter langen Demo-Modell einer Fertiggrube auf den Hof von THS. Er erklärt Mathias Götze direkt am Objekt die Funktionen und Vorteile einer solchen Lösung. Auch der Bauunternehmer und der Fachmann eines Kranunternehmens sind vor Ort.

So lassen sich schnell alle Einzelheiten für die baulichen Vorarbeiten und den späteren Einbau klären. Mathias Götze: „Das war alles sehr professionell organisiert. Nicht nur die kurze Bauzeit, auch die Fertigungsqualität der Fertig-grube haben mich überzeugt. Mit dieser Lösung sind wir sicher für die Zukunft gut aufgestellt.“

Alte Grube raus, Aushub nach Plan, Verankerungenfür die neue Grube betonieren – während die bauseitigen Vorarbeiten etwas Zeit in Anspruch nehmen, gelingt der Einbau der Fertiggrube dank ausgefeilter Vorbereitung und Organisation in nur einem Tag. Zwei Autokräne an jedem Ende der Werkstatt hieven die 17,50 Meter lange Fertiggrube vom Lkw und setzen sie passgenau an Ort und Stelle ein. Mathias Götze ist zufrieden:

„Insgesamt konnten wir dank der von EUROPART vorgeschlagenen Fertiggrube den Ausfall der Prüfstraße auf rund drei Monate begrenzen. Für uns eine perfekte Lösung!“

Dein Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.